Jung- und Altbaumschnittkurse 2027

Liebe LiKK Mitglieder und Freunde,

wir bieten wieder Schnittkurse an:


Jungbaumschnittkurs

08.01.27 17:00 – 20:00 Uhr Theorie, Gemeindehaus Neulouisendorf 
09.01.27 09:00 – 16:00 Uhr Praxis

Kursleitung Jürgen Opschroef, LiKK e.V.  
Kosten 30€ ( Mitglieder 20€)


Altbaumschnittkurs 

22.01.26 16:00 – 20:00 Uhr Theorie, Gemeindehaus Neulouisendorf 
23.01.26 09:00 – 16:00 Uhr Praxis

Kursleitung NN 
Kosten 50€ ( Mitglieder 40€)


Unsere Obstbaumschnittkurse richten sich an alle Interessierten; ganz gleich, ob Anfänger*in oder erfahrene Baumschneider*in. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch wer bereits an einem Kurs teilgenommen hat, kann sein Wissen vertiefen, Neues entdecken und von den Erfahrungen anderer profitieren.

Die Kurse kombinieren Theorie und Praxis:
Am Freitag vermitteln wir die theoretischen Grundlagen rund um den Obstbaumschnitt – anschaulich, verständlich und praxisnah.
Am Samstag setzen wir das Gelernte direkt in die Tat um. Dabei bleibt genügend Zeit für Fragen, den Austausch von Erfahrungen und individuelle Tipps unserer Kursleiter*in.

Werkzeuge und Leitern werden gestellt, können aber auch gerne mitgebracht werden. Wetterfeste Kleidung – Gummistiefel sowie warme, regenfeste Kleidung sind erforderlich.

Anmeldungen bitte per Mail an info@likk.eu


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Wissensdatenbank

Auf einer sehr informativen Wiki-Seite werden zahlreiche interessante Informationen rund um Streuobstwiesen, Obstsorten, Pflanztechniken, Klimawandel, Schädlinge etc. zusammengetragen.

Wir finden: Ein Besuch lohnt sich! Ihr findet den Link dauerhaft unter „Wissenswertes“. In diesem Bereich möchten wir nach und nach weitere interessante Informationen und empfehlenswerte Links für euch zusammentragen.

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Eulenschutz mit Herz und Hand: Neue Nistkästen für unsere Eulen

Anfang September war mal wieder ein Aktionstag in Sachen Eulenschutz beim LiKK. Im Eulenteam des LiKK kümmern sich derzeit Lissy van de Loo, Klaus Maas und Hubert Lemken darum, dass die Eulen im Kreis Kleve geeignete Nistkästen für Ihre Brut finden. An diesem Aktionstag wurden insgesamt 3 Schleiereulen -und 1 Steinkauzkasten aufgehängt. Weiterhin wurden 4 Schleiereulenkästen nach vielen Jahren wieder gereinigt. In den Gewöllen der Eulen waren vermutlich die Knochen von mehr als 10.000 Mäusen…

Wer Lust hat, beim Eulenschutz mal mitzugehen oder zu helfen, meldet sich gerne bei Hubert Lemken Tel. 0172-2156479

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Apfelsaft selbst gemacht – gemeinsam ernten, pressen und genießen

Die Apfelernte fällt in diesem Jahr wieder gut aus und das möchten wir zum Anlass nehmen, gemeinsam mit unseren Mitgliedern und einem LiKK-Freund aus frischem Fallobst – zu 99 % Rote Sternrenette – einen köstlichen, naturbelassenen Apfelsaft zu pressen.

Nach getaner Arbeit lassen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen. Unser Gastgeber sorgt für Grillkohle, Würstchen und kühle Getränke – für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt.

📅 Freitag, 11. September 2026
🕑 Beginn: 14:00 Uhr
📍 Ort: Keppeln
Die genauen Angaben zum Treffpunkt gibt es nach der Anmeldung.

Damit wir alles gut planen können, gebt uns bitte bis zum 9. September an info@likk.eu Bescheid, ob ihr dabei seid.

Wir freuen uns auf einen schönen, geselligen Nachmittag mit euch – mit vielen Äpfeln, leckerem Saft und guter Gesellschaft!

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1. LIKK-Saatguttauschbörse

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des LIKK e.V.,

im Frühjahr 2027 möchten wir gemeinsam unsere erste LIKK-Saatgutttauschbörse veranstalten. Dazu laden wir Euch schon heute herzlich ein, über die kommenden Monate Saatgut aus Euren Gärten zu sammeln und für den Austausch vorzubereiten.

Das Prinzip ist einfach:

Geht in Eure Gärten – oder vielleicht auch in die Gärten von Eltern, Großeltern, Onkel, Nachbar, Freundin (…) – und sammelt die reifen Samen von Gemüsepflanzen und Wiesenblumen von samenfeste Sorten, die sich natürlich vermehren lassen und einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt in unseren Gärten leisten.

Trocknet die Samen sorgfältig und füllt sie möglichst portionsweise in kleine Papier- oder Brottüten. Beschriftet die Tütchen mit dem Namen der Pflanze und möglichst auch mit dem Erntejahr. So können sich später alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut orientieren.

Voraussichtlich am ersten Samstag im März 2027 treffen wir uns auf dem Naturhof Kirsel zur ersten LIKK-Saatguttauschbörse. Jede und jeder bringt die über das Jahr gesammelten Samen mit und kann diese gegen andere interessante Sorten eintauschen. So entsteht eine bunte Vielfalt an Gemüse-, Kräuter- und Blumensamen, die neue Ideen und Inspirationen für die kommende Gartensaison bietet.

Die Saatguttauschbörse verbinden wir mit unserem traditionellen Nussölpressen. Wer Walnüsse hat, kann diese gerne mitbringen und vor Ort zu hochwertigem Öl pressen lassen. Währenddessen bleibt genügend Zeit, durch die Samenvielfalt zu stöbern, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, spannende Pflanzensorten, interessante Gespräche und einen lebendigen Austausch rund um Garten, Natur und Artenvielfalt. Gemeinsam können wir einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Förderung heimischer Pflanzen und zur Biodiversität in unseren Gärten leisten.

Macht mit – jede Tüte Saatgut zählt!

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Anstehende Termine

Gerne möchten wir Euch an die folgenden Veranstaltungen erinnern:

Professioneller Sensen-Kombikurs

Samstag 20.06.2026    8:30 bis 13:00 Mähkurs mit der Sense
Sonntag 21.06.2026     9:00 bis 12:00 Dengelkurs
                              13:00 bis 16:00  Heukurs mit Bau von Heureutern/Steinacher Hütte

Ort: wird noch bekannt gegeben

Kosten:     Mitglieder  : 100,- €/Person
                 Andere      : 130,- €/Person

Bitte feste Schuhe und lange Hose mitbringen.
Bitte bei der Anmeldung die Körpergröße mitteilen, damit die Sense angepasst werden kann. Es können selbstverständlich eigene Sensen mitgebracht werden.

In Kooperation mit der Hochschule Rhein-Waal „Der Boden unter unseren Füßen: Entstehung und Bedeutung“

Sonntag 21.6.2026

11:00 bis 16:00 Uhr Ort: Hochstrasse 40, 47546 Neulouisendorf

Streuobstwiesen sind traditionelle Agroforstsysteme und bieten viele ökologische Vorteile. Sie gedeihen mit ihrer Schönheit auf verschiedenen Böden am Niederrhein. Wie diese Böden entstanden sind, welche Eigenschaften sie besitzen und warum sie zu schützen sind ist Inhalt des Bodenkurses. Florian Wichern von der Hochschule Rhein-Waal und Stefanie Heinze von der Ruhr-Universität Bochum sorgen dafür, dass die Hände schmutzig werden und die Teilnehmenden Böden besser begreifen. In einem Praxisworkshop wird zwischen 11 und 16 Uhr der Boden einer Streuobstwiese untersucht und die Bedeutung für die Pflanzen herausgearbeitet.
Mitzubringen: Festes Schuhwerk, Sonnen- oder Regenschutz, Interesse.
Für ein Mittagessen wird gesorgt.

Anmeldung: info@likk.eu

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Blattläuse

Eingerollte Blätter und Ameisen sind ein deutlicher Hinweis auf die Anwesenheit von Blattläusen

Hier die Mehlige Apfelblattlaus in verschiedene Entwicklungsstadien

Da Läuse mit dem Pflanzensaft mehr Zucker aufnehmen als sie verwerten können, geben sie einenTeil davon über ihre Hinterleibsröhrchen wieder ab, das lockt z.B. Fleischfliegen an, die die süße Flüssigkeit aufschlürfen

Dagegen hat es der Gemeine Weichkäfer (Cantharis fusca) auf die Läuse selbst abgesehen

An Kirschen ist es die Schwarze Süßkirschenblattlaus …

… an Pflaumen z.B. die kleine Pflaumenblattlaus, wenn sich die Blätter wie hier sehr stark einrollen
und dann rötlich verfärben …

… oder aber die Mehlige Pflaumenblattlaus, wenn die Blätter sich nicht einrollen, die aber …

… die Blattunterseiten in kurzer Zeit vollständig besetzt. Bei dem größeren grünen Tier oben
handelt es sich um einen sehr effektiven Blattlausjäger, es ist die Made einer …

… Schwebfliege. Während das Weibchen links auf der Suche nach einem Ablageplatz für ihre Eier ist, möglichst in einer Blattlauskolonie, stärkt sie sich auf dem rechten Bild mit Nektar und bestäubt nebenbei die Blüte…

Viele weitere Tiere ernähren sich von Blattläusen:

der allseits bekannte Siebenpunkt-Marienkäfer oder …

… der Vierzehnpunkt-Marienkäfer – hier in zwei Farbvarianten

… der Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer …

… der Zweipunkt-Marienkäfers in der schwarzen Farbvariante …

… und manchmal geht es ein wenig durcheinander: eine Farbvariante des Zweipunkt-Marienkäfers paart sich mit einem Asiatischen Marienkäfer 😉

eine Marienkäfer-Larve sieht dem adulten Tier nicht wirklich ähnlich …

andere Blattlausjäger sind:

Florfliegen

oder verschiedene Baumwanzen

und Weichwanzen und viele andere:

Sichelwanzen, Gallmückenlarven, Blattlausfliegenlarven, Spinnen, Schlupfwespen, Erzwespen und nicht zu vergessen kleinere Singvögel wie verschiedene Meisenarten.

An sehr jungen/kleinen Bäumen kann es vorkommen, dass der Läusebefall nicht ausreichend durch die Nützlinge reduziert wird, vor allem im Frühjahr, wenn die Vermehrungsrate der Läuse deutlich höher ist als die ihrer Fressfeinde. Dann kann es sinnvoll sein stark befallene Blätter zu entfernen und ggf. die Bäume mit einem Kaliseifepräparat zu besprühen. Dazu müssen die Läuse aber direkt getroffen und gut eingenässt werden. Das heißt Kolonien in eingerollten Blättern müssen vorher entfernt werden. Natürlich bedeutet eine starke Bekämpfung der Läuse durch den Menschen, dass die Nützlinge weniger Futter finden und somit ihr Bestand kleiner bleibt, es sollte also gut abgewogen werden wie stark in das System eingegriffen wird. (Vor allem grüne Läuse am Apfelbaum – Grüne Apfelblattlaus, Apfelfaltenlaus, Apfelgraslaus – richten selten Schaden an und sind wichtige Beute
für die o.g. Blattlausjäger) Vorbeugend ist es wichtig, dass die Bäume nicht überdüngt werden und so einerseits festeres Gewebe ausbilden und zum anderen rechtzeitig im Herbst zum Triebabschluss gelangen, was offenbar die Attraktivität für die Blattläuse verringert. Auch die Anwesenheit von Ameisen wirkt sich auf den Befall aus, wo keine Ameisen im Baum
sind, gibt es auch weniger Läuse, da ihre Fressfeinde leichteres Spiel haben. Als letzte Anmerkung noch: Blattläuse sind neben anderen saugenden Insekten Überträger von
Viruskrankheiten. Das lässt sich jedoch im Laufe eines Baumlebens außerhalb des Intensivanbaus mit starkem Pflanzenschutz kaum vermeiden.

Holunderblattläuse sehen fast schon sportlich aus mit ihren Streifen …

Alle Fotos: Jürgen Opschroef
nicht-kommerzielle Nutzung ist gestattet

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Apfelbaumgespinnstmotte

In den letzten Jahren hat sich der Bestand der Apfelbaumgespinstmotte (Yponomeuta malinellus) stärker entwickelt und vielen Menschen fielen die zusammengesponnen Blätter und Blattreste in teilweise kahlgefressenen Apfelbäumen sicher schon auf. Während große Bäume normalerweise noch ausreichend Blattmasse besitzen, um sich zu ernähren, kann der Kahlfraß an kleineren und jüngeren Bäumen diese doch ziemlich beeinträchtigen, vor allem wenn es mehrere Jahre in Folge geschieht. Deshalb unsere Empfehlung jetzt die Bäume zu kontrollieren und vorhandene Gespinste zu entfernen und z.B. auf dem Boden zu zertreten. Da die Räupchen relativ agil sind und sich schnell an einem Spinnfaden abseilen können, werden immer auch einige entkommen, so dass es nötig wird mit einigen Tagen Abstand wieder in die Bäume zu schauen und entsprechend zu reagieren.
Jetzt sind sowohl die Schäden als auch der Bekämpfungsaufwand noch überschaubar.

Alle Fotos: Jürgen Opschroef
nicht-kommerzielle Nutzung ist gestattet

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Jungpflanzenmarkt

Am 25. und 26.04 ist es endlich wieder soweit:

Wir verkaufen unsere, in liebevoller Handarbeit, herangewachsenen Jungpflanzen an Euch.


In der folgenden Liste könnte ihr stöbern, welche Sorten Euch interessieren und welche wir voraussichtlich vor Ort verkaufen.

Wenn ihr bestimmte Sorten vermisst, dann kann das ganz verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel, dass wir das Saatgut nicht bekommen haben oder die Samen nicht gekeimt sind. Daraus ergibt sich ebenfalls, dass wir von verschiedenen Sorten weniger vorrätig haben als von anderen Sorten.

Alle Pflänzchen sind mit Sorgfalt und Ehrenamt, gesät, pikiert und gegossen worden und freuen sich auf Euren Garten, Balkon oder Gewächshaus.

Wir hoffen, dass jede*r die passenden Pflänzchen für sich findet und freuen uns auf Euch.


Bitte beachtet, dass auf unserem Veranstaltungsort dem Rouenhof keine Hunde erlaubt sind.


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