
In den letzten Jahren hat sich der Bestand der Apfelbaumgespinstmotte (Yponomeuta malinellus) stärker entwickelt und vielen Menschen fielen die zusammengesponnen Blätter und Blattreste in teilweise kahlgefressenen Apfelbäumen sicher schon auf. Während große Bäume normalerweise noch ausreichend Blattmasse besitzen, um sich zu ernähren, kann der Kahlfraß an kleineren und jüngeren Bäumen diese doch ziemlich beeinträchtigen, vor allem wenn es mehrere Jahre in Folge geschieht. Deshalb unsere Empfehlung jetzt die Bäume zu kontrollieren und vorhandene Gespinste zu entfernen und z.B. auf dem Boden zu zertreten. Da die Räupchen relativ agil sind und sich schnell an einem Spinnfaden abseilen können, werden immer auch einige entkommen, so dass es nötig wird mit einigen Tagen Abstand wieder in die Bäume zu schauen und entsprechend zu reagieren.
Jetzt sind sowohl die Schäden als auch der Bekämpfungsaufwand noch überschaubar.








Alle Fotos: Jürgen Opschroef
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